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Nach langer Zeit und unendlich langen Filmen, Fotos und Videomatriealien hast du dich entschieden, du möchtest in der BMX Kategorie Street deine Kreise ziehen und zum König der Lüfte werden!Doch wie?! Du weißt nicht ob du das richtige Bike hast! Und kannst noch nicht einmal den Bunnyhop! Na dann mal ran! Erst mal ist es wichtig das du das richtige BMX hast, den mit einem Flatland-BMX lässt es sich nicht gerade gut Street fahren, da man für Street sehr stabile und hochwertige Rahmen und Gabeln verwendet. Was nicht heißt das für Flatland minderwertige Materialien zu Einsatz kommen.

Street: Die wohl beliebteste Disziplin, in der auf allem gefahren wird, was man auf der Straße findet. Dazu gehören Treppengeländer, Kunstwerke und Hauswände.

Auch gehören folgende Tricks zum Street Bereich:

X-up: man dreht den Lenker im Flug um 180° ohne dabei los zu lassen – die Arme bilden ein X.

Barspin: Lenker loslassen und ihn dabei um 360° drehen.

Abubaca: Eine Rampe hochfahren und mit dem Hinterrad auf dem so genannten Coping (englisch für Mauerkrone, wobei ein Rohr gemeint ist, welches meistens zwischen Rampenplattform und Rundung angebracht wird) landen, nachdem man in die Luft gesprungen ist. Danach springt man rückwärts (fakie) zurück in die Rampe.

Fufanu: ähnlich dem Abubaca, jedoch springt man vom Coping nicht rückwärts zurück, sondern dreht sich im Sprung um 180°, um regulär weiterfahren zu können.

Tabletop: das Rad wird in der Luft „auf die Seite gelegt“.

180° Drehung in der Luft um 180° um die eigene Achse.

360°: man dreht sich in der Luft um 360°.

Backflip: man macht einen Rückwärtssalto in der Luft.

Flair: man macht einen Backflip mit einem 180°.

Frontflip: man machte einen Vorwärtsalto in der Luft.

Tailwhip: man hält den Lenker fest und dreht das restliche Fahrrad um 360° bis man es wieder „fangen“ kann.

Superman: Die Beine werden nach hinten lang durchgestreckt, so dass der Körper eine Linie bildet und man sich nur noch mit den Armen festhält.

Turndown: Das Rad wird seitlich eingedreht, d. h. man streckt die Beine durch und dreht den Hinterbau und den Lenker ca. 90° in entgegengesetzte Richtung, bestenfalls ist das Vorderrad mit dem Hinteren auf einer Linie, das Rad steht dabei steil in der Luft sodass man nach unten guckt.

Crankflip: Man springt kurz vom Rad ab (meistens in der Luft) und lässt durch eine kurze Bewegung der Füße beim Absprung die Kurbel einmal (rückwärts) rotieren bis sie wieder horizontal steht und man mit den Füßen auf den Pedalen landen kann.

Endo: Man bremst aus der Fahrt mit der Vorderradbremse, um nur auf dem Vorderrad zu balancieren. Im Idealfall kann man den Endo mehrere Sekunden lang halten und dabei das Hinterrad besonders hoch halten. Er ist die Basis für viele Tricks im Street-Bereich. Eine besondere Variante ist der Curb Endo, bei dem man auf einen Bordstein zufährt und erst im letzten Moment die Bremse zieht, sodass man genau vor der Kante balanciert.

Außerdem gibt es noch sog. „liptricks“ d. h. sie werden an Kanten (copings) von Rampen ausgeführt.Hierzu zählen u. a. die meisten Grinds (Jumpover Grinds ausgenommen), sowie z. B.:

Tailtap: wie Fufanu, aber auf der Rampenplattform

540°-Tailtap: man dreht sich im Tailtap um 540°

Nosepick: das gleiche wie Tailtap, aber auf dem Vorderrad

Footjam Nosepick:Nosepick ohne Vorderbremse, dafür muss der Fuß herhalten

Desaster: man dreht sich um 180° und landet mit dem Kettenblatt auf dem Coping

Nosepick Tailwhip: wie der Name sagt, ein Tailwhip während eines Nosepicks

Natürlich können sämtliche Liptricks auch kombiniert und verbunden werden, außerdem sind Feeble-, Doublepeg-, und X-upgrind an Quarterpipes auch ohne Pegs auf der Pedale möglich.

Für mehr Tricks siehe Dirtjump.

 

Grinds

Grinds sind Tricks, die man meist auf den Pegs (den achsverlängernden Stangen an Vorder- und Hinterrad) ausführt. Bei den Namen der Grinds wird oft das „-grind“ am Ende weggelassen, da es für Kenner überflüssig ist. Gegrindet wird hauptsächlich im Street-Bereich.

Feeble: Vorderrad auf der Ledge (Mauer) und hinteres Peg auf der Ledge. Ein vom Skateboarding übernommener Trick. Der Name Feeble (englisch für feige, schwächlich) entstand vermutlich, da dieses die am wenigsten riskante Variante des Grindens ist, weil das Vorderrad sicher auf der Kante rollt und man nicht droht, stecken zu bleiben.

Smith: Hinterrad auf der Ledge und vorderes Peg auf der Ledge. Auch dieser Trick kommt aus dem Skateboarding, der Erfinder dieses Tricks war der Skateboarder Mike Smith.

Icepick: Vorderrad in der Luft und das hintere Peg auf der Ledge.

Toothpick: Hinterrad in der Luft und das vordere Peg auf der Ledge. Auf Deutsch: Zahnstocher-Grind, weil er eine Weiterführung des Nosepicks ist. Aus der Nose, für das Vorderrad, wurde Tooth, um die vorderen Pegs zu bezeichnen.

Hangover Toothpick: Wie Toothpick, nur dass das Hinterrad auf der andere Seite der Ledge hängt.

50-50 oder auch Double Peg Grind: Beide Pegs auf einer Seite auf der Ledge.

X-up Grind ein 50-50 mit um 180° gedrehtem Lenker, man muss den X-up dabei „falschherum“ machen, da man sonst sehr schlecht aus dem Grind herauskommt

Pedalgrind: Man grindet nur auf dem Pedal.

Crankarmslide: Man grindet auf dem Tretkurbelarm.

Crooked: Man grindet zum Beispiel mit dem vorderen rechten Peg und dem hinteren linken Peg. Man kommt in diese Stellung, indem man das Vorderrad auf die andere Seite des Rails hebt. Er heißt Crooked, die deutsche Übersetzung heißt krumm, da das BMX krumm auf dem Rail hängt.Dieser Grind wird eigentlich nur an Rails ausgeführt, da eine Ledge meist zu breit ist.

Overcrooked: Wie Crooked, nur dass man anstatt dem Vorderrad das Hinterrad auf die andere Seite hebt. Er heißt Overcrooked, da man nur einen Jump Over Crooked ausführt.

Dann gibt es noch die so genannten Jump Over Grinds bei denen man meist über das Rail springt, da eine Ledge oder ein Curb zu breit dafür ist. Rein theoretisch kann jeder Grind als Jump Over ausgeführt werden, doch je höher das Rail wird und je schwieriger der Grind allein schon ist, desto unmöglicher bzw. besser wird er als Jump Over Grind. Zum Beispiel ist ein Jump Over Icepick bedeutend schwerer als ein Jump Over 50 50, weil man sich bei einem Jump Over Icepick nicht zu weit nach unten oder oben lehnen darf und man sich noch genug zum Rail hin lehnen muss, damit man nicht herunter fällt.

Grindgegenstände: Gegrindet wird nur auf Curbs (Mauern die nicht eine Treppe runterführen.), Ledges (Mauern, die an einer Treppe herunterführen), Handrails (Geländer, die an einer Treppe herunterführen) und an Flatrails (Geländer oder Stangen, die nicht an einer Treppe stehen).

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